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Neuigkeiten
19.05.2017, 08:00 Uhr | Text und Bild: MdB-Büro Berlin
MdB Rainer Hajek (CDU) mit Gesundheitsausschuss auf Delegationsreise in Norwegen und Schweden
Informationsgespräche zu eHealth / Vernetzte Gesundheitsangebote Modell für Deutschland
Kürzlich reiste der Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis 24 Aurich/Emden, Rainer Hajek, für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion gemeinsam mit Abgeordnetenkollegen als Mitglied einer Delegation des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestagesnach Norwegen und Schweden.


Das Foto zeigt die Teilnehmer der Delegationsreise im Gespräch mit der schwedischen Staatssekretärin Anne Grethe Erlandsen, schwedisches Ministerium für Gesundheit und Soziales. (v.l.n.r.: Rainer Hajek, Anne Grethe Erlandsen, Harald Terpe, Edgar Franke, V
Die Gruppe setzte sich aus 3 Mitgliedern der CDU/CSU, 2 Mitgliedern der SPD und einem Mitglied der Grünen zusammen.

Ziel der fünftägigen Reise waren die norwegische Hauptstadt Oslo und die schwedische Hauptstadt Stockholm. Beide Länder gelten im internationalen Vergleich als Vorreiter im Bereich eHealth. Ziel war es, sich einen Eindruck von Möglichkeiten und Erfolg der eHealth-Angebote in den beiden skandinavischen Ländern zu verschaffen.

„Norwegen und Schweden zeigen uns, wie man auch in entlegenen Regionen Zugang zu guter medizinischer Versorgung gewährleisten und zugleich die Versorgung schneller und effizienter organisieren kann“, so Rainer Hajek in seinem Resümee der Reise. „Ich frage mich schon, warum  vergleichsweise kleine Länder solche Strukturen aufbauen können, während wir – gefühlt endlos - über Schnittstellenproblematik und Aufbewahrungsfristen diskutieren. Es ist schon beeindruckend, wenn man sieht, was längst möglich ist.“

Im Mittelpunkt der Delegationsreise standen Gesprächen mit Vertretern der Ärzteschaft, von Krankenhäusern, Sozialversicherungsträgern und den zuständigen Ministerien.

„Wir haben uns das in der Praxis im Detail angeschaut.“, so Rainer Hajek zu seinen Eindrücken. „Der Termin beim Haus- oder Facharzt wird elektronisch vergeben. Nach dem Arztbesuch geht das Rezept direkt von der Praxis zur angegebenen Apotheke. Dort liegt das Medikament bei Ankunft des Patienten bereits zur Abholung bereit. Positiver Nebeneffekt: Die Kassen sparen Arzneimittelkosten, weil der Bedarf genauer bestimmt werden kann und die Bevorratung optimiert wird.“

Aber auch bei der Behandlung selbst gebe es Vorteile. „Die Patientenakte wird von den Beteiligten unter Wahrung aller datenschutzrechtlichen Bestimmungen elektronisch geführt. Das heißt - egal ob Haus- oder Facharzt, Krankenhaus oder Gesundheitsfachberufe - alle Beteiligten können nach vorheriger Freigabe durch den Patienten auf alle erforderlichen Informationen und Unterlagen zugreifen. Ist ein weiterer Sachverständiger erforderlich, kann der über Videokonferenzen hinzugezogen werden. Davon profitieren alle. Ein Modell das gerade den Menschen im ländlichen Raum helfen könnte - denn es ist schnell, effizient und überbrückt auch weitere Strecken.“, so Rainer Hajek zu seinen Eindrücken.